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Alpenüberquerung - Etappe 2


Unsere erste Etappe der Alpenüberquerung am Tag zuvor war für den Anfang ziemlich anspruchsvoll! Wir haben nicht nur sofort zahlreiche Höhenmeter zurückgelegt, sondern sind auch erst kurz vor der Dämmerung an der Bernhardseckhütte angekommen.


Während Larissa wirklich gut in Form ist und fast jedes Wochenende in den Bergen wandert, hatten Julia und ich in Berlin kaum Gelegenheit, unter realen Bedingungen zu trainieren. Trotzdem haben wir jede noch so kleine Erhebung im flachen Berlin genutzt, um uns auf die Alpenüberquerung vorzubereiten.


Tipps wie Du Dich in Berlin auf die Alpenüberquerung vorbereiten kannst


Zum Training sind wir beispielsweise zum Teufelsberg im Südwesten Berlins (120 m ü. NHN) gewandert und sind mehrfach auf- und abgestiegen, um insgesamt 1000 m ü. NHN zu erreichen. Während unserer "Wanderung" wurden wir ganz großstädtisch mit einem atemberaubenden Blick über Berlin im Sonnenuntergang belohnt. Zudem spielten an einem Abend die 'Imagine Dragons' in der Waldbühne, und dank der günstigen Windrichtung genossen wir eine hervorragende Akustik. Wir haben 'You made me a believeeeeeer' mitgeträllert und sind über Stock und Sand gewandert.



Blick vom Teufelsberg


Um auch mal nach der Arbeit die Waden ein wenig auf das Bevorstehende vorzubereiten, können wir den Volkspark Friedrichshain empfehlen. Der von den Berlinern 'Mont Klamott' genannte Trümmerberg aus dem Zweiten Weltkrieg (78 m ü. NHN) ist heute ein wunderschöner Park. Zudem ist er ein Treffpunkt für zahlreiche Sportlerinnen, die die gewundenen Treppen nutzen, um Ausdauer und Kraft zu trainieren. Genau das haben auch wir gemacht: Nach der Arbeit haben wir unsere Wanderstiefel angezogen, unsere 30L-Rucksäcke mit Wasserflaschen beschwert und sind die Treppen vorwärts, rückwärts und seitwärts hinauf und hinab gelaufen. Dabei haben wir andere Berlinerinnen getroffen, die sich ebenfalls für ähnliche Touren vorbereitet haben, und konnten wunderbar über unsere Ausrüstung fachsimpeln.


Raves

Wo, wenn nicht auf Raves, wird die Ausdauer von Körper und Geist trainiert. Wir haben im Sommer jeden Sonntags-Day-Rave als musikalisch untermaltes Training genutzt. Danke für die spitzen Outdoorfitness in famoser Gesellschaft gART.n, BRACE BRACE, CSD, Lazer Geburtstag, Fusion, Marc Rebillet und Co. - was für ein Sommer! <3



Always behave on a rave <3 Keine Fotos!



Nichtsdestoweniger: Die erste Etappe hatte mir ganz schön Respekt eingeflößt und das Merino T-Shirt, was ich eigentlich noch ein paar Tage länger tragen wollte, musste am ersten Abend schon in Quarantäne.


Deswegen war ich sehr froh, dass unsere zweite Etappe unserer Alpenüberquerung ein wirklich gemütlicher und entspannter Spaziergang war. Nach einem ausgewogenen Frühstück mit Ausblick auf der Bernhardseckhütte liefen wir über blühende Alpenwiesen und durch lichtdurchflutete Wäldchen hinab ins Tal in das Dorf 'Bach'.



Blick von der Berhardseckhütte und Abstieg ins Tal


Weil wir am Morgen ausgiebig geschlafen hatten, um unsere Energiereserven aufzuladen, kamen wir perfekt zur Mittagszeit an. Wir gönnten uns erstmal einen Cappuccino und fielen im kleinen Tante-Emma-Laden über die Latschenkiefercremés gegen Muskelkater her. Hier haben wir uns auch mit einem lokal angesetzten 'Zirbi' für den weiteren Verlauf unserer Wanderung ausgestattet - dieser wurde unser "Signature-Drink". Mehr dazu später :)


Nach dieser kurzen Pause folgten noch einige Kilometer durch einen verzauberten Nadelwald, der von Bergflüssen und kleinen Wasserfällen durchzogen war. Am Nachmittag erreichten wir schließlich den Berggasthof Hermine.



Auf einem Waldweg zum Berggasthof Hermine in Madau


Wir haben die frühe Ankunft genutzt, in der Nachmittagssonne auf unseren mutus erfrischende Radler zu trinken, während unsere kontaminierten Klamotten nach dem Waschen auf der Leine trockneten.


Wir haben einen Verbund aus zwei Familien mit ihren Kindern und süßen Hunden kennengelernt, die auf der gleichen Route wie wir unterwegs waren. Mit den Kids haben wir biologische Studien über Grashüpfer angestellt und mit den Erwachsenen alternative Routenpläne wegen des anstehenden Gewitters ausgetüftelt. Diese nette Truppe haben wir in den darauffolgenden Tagen an neuralgischen Punkten immer wieder treffen dürfen. Ich muss sagen, ich ziehe meinen Hut vor den Eltern und ihren Zöglingen zwischen 5 und 17 Jahren für die Wahl dieses Aktivurlaubs mit Kindern!



Mit mutus auf der Wiese chillen


Abends gab es natürlich Kaiserschmarrn und wir sind früh ins Stockbett gekrabbelt, da wir am nächsten Morgen ganz früh dem Gewitter lieber drei als zwei Schritte voraus sein wollten.


Spoiler Alert für den nächsten Blogartikel:

Das Gewitter und wir haben Bekanntschaft gemacht - auf dem Klettersteig.


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